Auf abgelegenen Wanderwegen

Schon im Jahr 1821 schrieb Wilhelm Müller das Gedicht “Das Wandern ist des Müllers Lust”. Im 20. Jahrhundert wurde es vertont und erfuhr in verschiedenen Versionen immer wieder neuer Beliebtheit. In den folgenden Zeilen, zeigen wir Ihnen nicht nur auf, wie beliebt Wandertouren in Deutschland sind, sondern haben auch noch weitere interessante Fakten für Sie parat.

Wandern in Zahlen


Dass Wandern auch als Volkssport der Deutschen bezeichnet wird, belegen auch die Zahlen: Fast 32 Millionen Deutsche gehen ab und zu wandern, mehr als 7 Millionen sogar häufig. Während der Pandemie erfuhr die Sportart und Freizeitbeschäftigung einen weiteren Hype.

Wie viel Zeit sollte man im Durchschnitt einplanen?

Am Anfang sind um die 10 Kilometer eine gute Strecke. Bei einem Kilometer kann man, je nach Höhenmetern mit 13 - 15 Minuten Gehzeit rechnen. Für 10 Kilometer wären dies somit ca. 150 Minuten. Gerade zu Beginn sollte man die Streckendistanz langsam beginnen und sich im Laufe weiter steigern. Dadurch kann sich der Körper an die Belastung gewöhnen und vor allem bei Mehrtagestouren zahlt sich das Herantasten aus. Danach kann ein Wanderer im Schnitt zwischen 20 und 25 Kilometer pro Tag zurücklegen. 

Wandern hat positive Effekte auf die Gesundheit

Eine Studie rund ums Wandern des Deutschen Wanderinstituts zeigte die gesundheitlichen Effekte des Wanderns auf. Es kam heraus, dass die sportliche Tätigkeit Puls und Blutdruck senkt, die Fließeigenschaften des Bluts verbessert und das Schlagvolumen des Herzens erhöht. Auch eine Verbesserung der Durchblutung und eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Muskeln und des Gehirns konnte festgestellt werden. 

Die richtige Ausrüstung ist das A & O

Ein festes Schuhwerk ist beim Wandern essentiell, um auch unwegsame Strecken mit sicherem Tritt hinter sich legen zu können. Da eine Kartenzahlung auf den Hütten nicht immer möglich ist, sollten Sie etwas Bargeld mit sich führen. Für die Navigation bietet sich die App Komoot an, zudem sollten Sie immer ein kleines Notfallset parat haben. Da es auf den Wanderrouten meist keine Mülleimer zu finden sind, lohnt es sich ebenfalls eine kleine Mülltüte mitzunehmen, um diesen nach Beendigung der Tour im Tal zu entsorgen. Auch ein Sonnenschutz, Snacks, Getränke und eine Karte sollten im Rucksack nicht fehlen. 

Auch der Proviant spielt beim Wandern eine wichtige Rolle

Vor der Wanderung sollten Sie kohlenhydratreich essen. Eine gute Grundlage stellen Müsli, Nudeln, Reis und Kartoffeln dar. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind ebenfalls von Vorteil: Vollkornbrot, Nüsse, Gemüse und Sportriegel sind ideale Snacks zum Wandern. Etwas Obst ist die perfekte Mahlzeit für zwischendurch: Äpfel, Birnen, Bananen. Zudem sollten Sie auf ausreichend Flüssigkeit achten.