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BBQ bei Biotiva

Ob am Badesee, im Stadtpark oder im Garten zu Hause -  viele Menschen nutzen die schönen Tage, um sich draußen aufzuhalten. Wer sich dann ans Kochen wagt, bereitet sich meist etwas Schnelles, wie einen Couscoussalat, zu oder bedient sich dem Grill. Wir bei Biotiva lieben den Geruch von frisch gegrillten Speisen und haben uns letztens gefragt, woher die Grill- und BBQ-Tradition eigentlich kommt. Interessiert es Dich auch? Dann haben wir hier die Auflösung für Dich.

Die Geschichte des BBQ

Wir konnten es kaum glauben, aber die Geschichte des BBQ ist weitaus älter, als wir gedacht hätten. Zudem hat es eine etwas traurige Geschichte: denn die Kolonialisierung brachte dem BBQ seine Beliebtheit: Doch von vorne - die Geschichte des BBQ beginnt schon im 16. Jahrhundert mit den ersten Seefahrern, welche zu dieser Zeit Amerika entdeckten. Damals trafen die Spanier in der Karibik auf die Tainos und Caribbean Indigene. Dort beobachteten sie, wie das Fleisch auf einer hölzernen Vorrichtung und über einer mit Holz und Feuer ausgestatteten Grube gar gebraten wurde.
Da sie nicht wussten, was dies war nannten sie diese Vorrichtung Barabicu, was so viel wie “heilige Feuergrube” bedeutet. Über die Zeit brachten sie diese Essenszubereitung Methode nach North Carolina, wo es regen Zuspruch erfuhr und zum amerikanischen Barbecue wurde. Die kreolischen Sklavenarbeiter gaben dem “Baribicu” den heutzutage bekannten Namen Barbecue.
In North Carolina wurden zuerst Schweine gegart, da es als ideale Methode galt, das komplette Tier verwerten zu können. Auch das Würzen und Marinieren des Fleisches war damals schon sehr verbreitet. Denn dies hatte zwei Vorteile: es verlieh dem Schweinefleisch einen besonderen Geschmack und wurde dadurch viel zarter. Nach einer Garzeit von 12 Stunden war das Fleisch meist fertig und so zart das es leicht vom Knochen abzuziehen war.

BBQ ist mehr als nur eine Zubereitungsmethode

Das 17. Jahrhundert läutete die BBQ-Großveranstaltungen ein. Denn aufgrund seines hohen Aufwands, aß man es meist nicht nur in kleinem Kreise, sondern meist in gesellschaftlichen Veranstaltungen. Häufig artete dies aus so dass damals ein Gesetz erlassen worden war, um das Benehmen während eines Barbecues zu regeln. Dafür gibt es heute noch Belege. In Virginia wurde zum Beispiel ein Gesetz erlassen, dass den Umgang mit Schusswaffen während eines BBQs regelt. Damals hielten es die Gesetzesgeber für keine gute Idee Gewehre auf ein BBQ mit zu nehmen - klingt verrückt, war aber so.

BBQ erfährt rege Beliebtheit

Einer der ersten und bekanntesten Fans des Barbecues ist Georg Washington. Geht man auf Spurensuche in seine Unterlagen, macht man ausfindig, dass dieser fast wöchentlich auf einem BBQ anzutreffen war. Dabei waren allerdings nicht Washington oder die anderen adligen Europäer die Meister des BBQs. Denn zur Zubereitung wurden meist afrikanisch-stämmige Menschen versklavt. Die Vorbereitungen für ein BBQ in North Carolina waren dennoch sehr einfach, man grub eine lange etwa ein Meter tiefe Rinne und füllte sie mit glühender Kohle. Dann legte man einen Rost aus kleinen Ästen und/oder Zweigen darüber, auf die dann das auseinander geschnittene Fleisch, meist Schwein, gelegt wurde.
Es dauerte fast 200 Jahre bis Barbecue nicht nur bei Gartenfesten, sondern auch in Restaurants angeboten wurde. Dies hing eng mit dem Ende der Sklaverei im Jahre 1863 zusammen. Nachdem Bürgerkrieg nutzten viele der befreiten Sklaven Ihre Grill Kenntnisse und boten BBQ an, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Viele dieser alten Barbecue Häuschen sind heute noch zu finden und einige Menschen verkaufen ihr BBQ noch wie damals. Damit war der Grundstein für den weltweiten Erfolg des BBQs gelegt.

BBQ heutzutage

Heutzutage gibt es Grillzubehör wie Sand am Meer. Einige Restaurants spezialisieren sich auf die Zubereitung des richtigen BBQs und auch in der Qualität gibt es einige Unterschiede. Doch auch in privaten Haushalten ist BBQ weit verbreitet und geht auf weltweiten Siegeszug.

Was ist der Unterschied zwischen BBQ und Grillen?

Ein echtes BBQ – so wie es die Spanier Anfang des 16. Jahrhunderts in der Neuen Welt kennengelernt haben – hat mehr mit räuchern, als dem Garen von Fleisch in der Hitze von Gas oder Holzkohle zu tun. Der Unterschied zwischen beiden lässt sich sogar anhand nackter Zahlen ausdrücken. Typische Grilltemperaturen liegen bei rund 250 Grad Celsius. Für ein waschechtes BBQ sollten es dagegen nicht mehr als 160 Grad Celsius sein.


Also uns läuft da direkt das Wasser im Munde zusammen und wir werden jetzt den Grill hervorholen und es uns auf der Terrasse gemütlich machen. Dabei haben wir etwas in unseren Rezepten gestöbert und Dir einige Rezepttipps für das Grillen und die richtigen Beilagen herausgesucht:
Nach den scharfen und rauchigen Grillsoßen Lust auf einen Durstlöscher? Dann schau Dir gerne unsere Getränkerezepte an: